Dalian

Geographische Daten
Dalian, früher Lüda genannt, ist eine Hafenstadt in der Provinz Liaoning. Dalian liegt an der Südspitze der Liaudong-Halbinsel. Als bezirksfreie Stadt hat sie eine Fläche von 12.574km² und ca. 6,17 Mio. Einwohner (Stand 2009). Dalian wird bedingt durch seine hüglige und seinen reichhaltigen Baumbestand als "Hong Kong des Nordens" bezeichnet.
Klima
Dalian hat gemäßigtes nördliches Klima, die Durchschnittstemperatur beträgt 10.3° Celsius. Im Sommer können es mehr als 30 Grad werden. Im Winter hat das Klima sehr oft Einfluss aus Sibirien, so dass ein eiskalter Wind über das Land zieht und es auch einige Gerade unter 0 Grad Celcius werden kann.
Geschichte
Dalian war dank seiner günstigen geographischen Lage bereits im 6. Jahrhundert ein wichtiger Hafen, denn dieser bleibt auch im Winter eisfrei. Die Qing-Dynastie benutzte den Hafen als Stützpunkt ihrer Nordflotte, die in dem chinesisch-japanischen Krieg von 1894 unterging. Nach dem russisch-japanischen Krieg 1904/05 geriet die Hafenstadt in japanische Hand. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt zuerst von China und der Sowjetunion gemeinsam verwaltet, ab 1955 wieder an China zurückgegeben. Der Einfluss der Sowjetunion ist heute noch an vielen Teilen von Dalian zu entdecken.
Die Stadt erlebte einen Aufschwung durch den Bau der Transmandschurischen Eisenbahn durch das nördlich gelegene Harbin und den Bau einer Anschlussverbindung.
1950 wurde sie mit Lüshunkou und Jīnzhōu zu Lüdà (aus Lüshun und Dalian) vereinigt, das 1981 wieder in Dalian umbenannt wurde.
Dalian ist seit 1984 Sonderwirtschaftszone. Aufgrund seines gemäßigten Klimas ist Dalian einer der beliebtesten Sommerferienorte in China. Der Hafen von Dalian ist zugleich einer der wichtigsten Marinestützpunkte Chinas.


